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Hi zusammen,

ich bin Lili und studiere Medienkonzeption an der HAW Kiel und ich möchte euch hier einen kleinen Einblick in drei Monate Praktikum bei medienhandwerk geben.

Mission: Praktikumsplatz finden
Letztes Jahr war ich auf der Suche nach einer Agentur, um neben dem Studium zusätzlich weitere praktische Erfahrung sammeln zu können. Bei meiner Suche bin ich dann auf medienhandwerk gestoßen. Da ich zu dem Zeitpunkt keine Ausschreibung bei den Stellen und Jobs auf der Website gefunden habe, stellte ich mich über eine Initiativbewerbung näher vor und fragte nach, ob es möglich wäre, mit einem Praktikum gemeinsam die Segel setzen zu können.

Die Agentur hatte aufgrund einer anderen Bewerbung für diesen Zeitraum leider keinen Platz mehr frei, aber eine Absage habe ich deswegen nicht erhalten. Stattdessen wurde mir ein Praktikumsplatz für das folgende Jahr angeboten und so begann, mit ein wenig Verzögerung, ein paar Monate später mein dreimonatiges Praktikum in der Agentur.

Wir stechen in See!

Am ersten Tag war ich ein bisschen nervös, aber als ich ankam, wurde ich in Ruhe erstmal an das Wesentlichste herangeführt. Wie auch den anderen Praktikantinnen und Praktikanten vor mir, die in ihren Berichten von ihrer Zeit bei medienhandwerk erzählen, wurden mir direkt Aufgaben zugewiesen, welche einen sinnvollen Zweck erfüllten. Sie dienten für mich als erster Einstieg, um mich zunächst einmal zurechtzufinden, aber gleichzeitig auch schon aktiv unterstützen zu können. Mir wurde mit Vertrauen begegnet, die Aufgaben selbstständig zu bearbeiten, was mich sehr gefreut hat. Falls ich aber doch einmal nicht weiterwusste oder allgemeine Fragen aufkamen, stand das Team mir beiseite (danke nochmal für eure Hilfe).

Mit kleinen Schritten (und Kuchen) …

Zu Beginn erstellte ich Referenzen neuer Kundenprojekte, indem ich Mockups mithilfe von Vorlagen (Screen und Print) anfertigte oder auch selbst Fotos dafür aufnahm und diese anschließend in der Datenbank der Website einpflegte. Schritt für Schritt wurde ich dann immer weiter an die Arbeit in der Agentur herangeführt (manchmal auch mit leckerem Kuchen inklusive).

Es ging vielfältig weiter. Ich war unter anderem an der Pflege von TYPO3-Datenbanken beteiligt, habe gezieltes Bild- und Videomaterial für Werbung mithilfe von Magnific generiert oder auch einige Websites sowie einen Social-Media-Funnel final überprüft (später habe ich auch einen Funnel selbst erstellt).

… hin zu größeren Projekten: Von Reels bis zum Website-Relaunch

Auf die kleineren Aufgaben folgten größere Projekte.

Auf Nachfrage, wie fit ich im Bereich Videoschnitt und Postproduction bin, wurde ich bei der Anfertigung von Reels für einen Social-Media-Kanal mit ins Boot geholt. Dafür wurden mir die zuvor gedrehten Aufnahmen und Skripte des Drehtags an die Hand gereicht. Zunächst galt es, einen Überblick über das Rohmaterial zu erhalten und nach passendem Haupt- und Zusatzmaterial für eigenständig gewählte Themenschwerpunkte zu suchen. Nachdem ich damit fertig war, sollten daraus nun richtige Reels werden. Es hieß also: Videoschnitt, Audiobearbeitung und -optimierung, Einbinden von Einblendungen und Hinzufügen von Untertiteln mit VEED. Um die Inhalte zielgerichtet aufzubereiten, hielt ich regelmäßig Rücksprache mit beteiligten Teammitgliedern. Nach finalen Anpassungen wurden die Videos dann gepostet! Für ein weiteres videobasiertes Projekt erstellte ich außerdem dynamische Animationen in After Effects. Wenn man ein fertiges Video sieht, dann ist einem manchmal gar nicht so bewusst, wie viele Schritte bis zur Realisation dahinterstecken.

Ein weiteres größeres Projekt für mich war der Relaunch einer Website. Basierend auf den Wünschen der Kundin und in Orientierung an den bestehenden Farben und Inhalten der originalen Website galt es zuerst, ein Screendesign zu konzipieren, um der Startseite und ausgewählten Unterseiten ein neues Gesicht zu verleihen. Unter enger Absprache mit Kim (Senior Art Director // Marketing) strukturierte ich die Navigation der Seite für eine optimierte User Experience neu, entwickelte die Gestaltung fortführend weiter und erstellte zusätzlich auch Mockups, um der Kundin das Screendesign zu präsentieren. Nach einigen Anpassungen erhielten wir grünes Licht! Nun sollte aus dem Entwurf eine richtige Website werden. Die Herausforderung bestand dabei darin, die Gestaltung mit den technischen Vorgaben eines Websitetemplates zu vereinen. Ich überführte das Design, legte Kontaktformulare an, nahm allgemein kleinere Anpassungen mithilfe von CSS vor und installierte zusätzlich Plugins mit hilfreichen Funktionen für die Kundin, wie beispielsweise eine dynamische Event-Planung. Das war sehr spannend und es hat mich richtig gefreut, dass mir so ein größeres Projekt anvertraut wurde.

Mein Fazit nach den drei Monaten an Bord

Zusammenfassend hat mir das Praktikum bei medienhandwerk sehr geholfen, wertvolle Erfahrungen zu sammeln und über abwechslungsreiche Aufgaben vielfältige Einblicke in das Berufsfeld zu erhalten. Hier wurde es mir ermöglicht, die Theorie aus dem Studium praktisch vertiefen zu können. Mir hat es viel Spaß bereitet, an verschiedenen kleineren Aufgaben ebenso wie an größeren Projekten kreativ mitwirken zu dürfen. Auch die Hilfsbereitschaft und der Humor am Arbeitsplatz sowie die Kuchenpausen haben die Zeit umso schöner gemacht.

Und aus dem Praktikum wurde am Ende sogar ein Minijob, den ich während meines Studiums ausübe.

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